20 September 2017

Führung durch den Drogendschungel



Ein Blick auf mein Gleitzeitkonto genügt und mir ist klar, dass sich hier zu viele Stunden angesammelt haben. Deshalb ist die Veranstaltung im Botanischen Garten goldrichtig! Das Auto parke ich gegenüber Espitas und schon befinde ich mich auf dem Gelände.



Ich halte nach einer Gruppe Ausschau, denn ein genauer Treffpunkt steht nicht fest. Das Rentnerehepaar sieht so aus, als ob sie auch auf die Führung warten. Und so ist es auch, stelle ich erfreut nach einer kurzen Frage fest. Zwei Minuten später warten wir schon zu viert. Eigentlich hätte ich mehr Klientel vom Stadthallenpark erwartet, aber denen ist es scheinbar zu mühsam oder sie stehen nicht auf Bioware...



Wenige Minuten nach 16 Uhr gesellt sich ein Mitarbeiter des Gartens zu uns und verkündet, dass die Führung leider ausfällt. Es hätten sich zu wenige Teilnehmer gemeldet. Die Pressemitteilung war scheinbar nicht komplett, denn weder ich noch die anderen haben eine Telefonnummer oder Email zur Anmeldung gefunden. Schade! Die Führung wäre bestimmt interessant geworden...



Da ich aber schon mal hier bin und die Sonne scheint, schaue ich mir eben alles auf eigene Faust an. Die betreffenden Kräuter, Gräser und Gehölze sind schnell entdeckt und auf kleinen weißen Tafeln sind der Name, lateinische Bezeichnung und die Einsatzmöglichkeiten vermerkt. Gerne hätte ich ein paar Ableger mitgenommen, aber das ist nicht vorgesehen.



Dafür erfreue ich mich an der Farbenpracht der Blüten und Früchte, bevor ich dem Kakteenhaus einen Besuch abstatte. Die Stacheln sind zum Teil sehr spitz und furchterregend, aber es gibt auch welche mit flauschigem weißen Haar. Oder es sieht zumindest so aus. Bei den fleischfressenden Pflanzen hätte ich gerne mal meinen Finger reingehalten, doch die Pflanzen sind geschützt hinter Glas.



Im Tropenhaus läuft mir sofort der Schweiß von der Stirn: die Luft ist feucht und warm. Dafür entdecke ich interessante Blüten. Leider ist nicht alles zugänglich, denn ein rot-weißes Absperrband hindert mich an der kompletten Besichtigung. Ein Baustelle! Dafür kann ich aber alles kostenlos erkunden, die Kassenhäuschen sind leer und verwaist.



Bei den Waschbären bin ich eine willkommene Abwechslung! Ein Waschbär hüpft von seiner Schaukel und klettert am Käfiggitter hoch. Vorsichtig halte ich einen Finger in seine Richtung und augenblicklich streckt er mir seine Pfote entgegen. Ob er mich ins Herz geschlossen hat oder um Süßigkeiten bettelt, kann ich nicht eindeutig erkennen. Vielleicht möchte er aber auch einfach nur aus dem Käfig befreit werden. Leider verhindert ein großes Vorhängeschloss jeglichen Fluchtversuch...



Für die restlichen Tiere bin ich wie Luft, zumindest reagieren sie kaum auf meine Lockrufe. Aber mit etwas Geduld kann ich auch hier ein paar vernünftige Fotos machen.



19 September 2017

Geburtstagspost

Scheinbar kann es die Mutti gar nicht erwarten, dass sich mein Geburtstag jährt. Zumindest habe ich noch ein paar Tage, bevor an der Ostsee gefeiert wird!



18 September 2017

Bewegung macht Spaß!

Wie lautet der Rat meiner Ärztin? LL (=laufen und liegen) ist besser als SS (=stehen und sitzen). Da ich auf Arbeit eher selten zum liegen komme, nutze ich die Mittagspause zu einer Runde um meinen Energieversorger.



Leicht verträumt schlendere ich auf dem Chemnitztalradweg, bis ich plötzlich den Hopfen am blauen Zaun entdecke. Nanu, brauen sie etwas Bier zum Eigenverbrauch? In der Luft ist davon nichts zu riechen, aber die bunte Esse ist dafür auch viel zu hoch. Doch ich entdecke auch Brennesseln, Hagebutte, Gänseblümchen und Löwenzahn. Alles essbar! Doch hier ist das Grünzeugs bestimmt nicht "bio"...

16 September 2017

16.09.2017: Auf auf zum ersten Weihnachtsmarkt!



Einladung zum frühesten Weihnachtsmarkt in Lunzenau:
"Weihnachtlich kulinarisch, Handwerk und Lecker, Gesänge und Klänge, Mützenzielwurf, große Siegerehrung, Bastelstraße für die kleinen Gäste. Die Schwanen-Apotheke ist dabei mit leckerem Glühwein und feinen Weinpralinen."




Das liest sich doch ganz lecker! Da der Tag mit kleinen 6°C begonnen hat und beim Fahrtwind die Kälte langsam durch die Klamotten zieht, kommt ein heißer Glühwein genau richtig! Dazu noch eine Roster vom Grill... perfekt!



Die hochprozentigen Angebote sehen zwar sehr verlockend aus, aber das ist kein Getränk fürs Rad fahren. Dann doch lieber noch einen Glühwein :) Die Band spielt dazu Weihnachtslieder, die roten Zipfelmützen sind allgegenwärtig und aus dem kleinen Schuppen qualmen die Räuchermännchen und -eier. Natürlich alles selbstgemacht!



Beschriftete Schieferplatten, bemalte Steine, Lebkuchen, Live-geklöppel, Schnitzereien und handgesägte Unikate bieten viel zu entdecken. Natürlich gefällt mir eine rote Weihnachtsmütze am Besten, die im Takt der Musik mit dem Zipfel der Mütze wackelt.



Der Bürgermeister zeigt, wie gut er mit einem gezielten Wurf den Hut auf den Kleiderständer fixiert. Und schon taucht ein kleiner Frauenchor auf und fängt an zu frohlocken! Jetzt wird es aber Zeit für mich, das Weite zu suchen, denn mein Rad ist ja ohne Vorderlicht nicht ganz verkehrstauglich :)

Radtour und geocachen

Endlich eine längere Radtour! Von Röhrsdorf fahre ich über Hartmannsdorf nach Burgstädt. Weiter nach Berthelsdorf. Hier darf das Rad ausruhen, während ich im Gebüsch nach einem Geocache suche. Das gleiche Spiel wiederholt sich ein paar hundert Meter nochmals, dieses mal wird eine Hecke unter die Lupe genommen. Und schnell aufs Rad und weiter nach Lunzenau zum Weihnachtsmarkt...



Nachdem ich mich wieder in den Sattel begeben habe, führt mich meine Radtour zum Schloss Rochsburg. Vom Parkplatz geht es steil nach unten zur Zwickauer Mulde. Diese überquere ich über die Schaukelbrücke. Die Wanderwege am Fluss sind gut befahrbar, es gibt keine Wurzeln oder größere Steine, die sich in den Weg stellen. Von Chursdorf folge ich dem Wanderweg nach Mühlau. Hier tanke ich neue Kräfte beim Kumpel, bevor es über Hartmannsdorf wieder nach Hause geht. Die Stecke ist ungefähr 35km lang.

14 September 2017

Briefwahl

Das Wahlwochenende verbringe ich an der Ostsee, deshalb habe ich mir die Wahlunterlagen zuschicken lassen. Das hat super geklappt: am Montag beauftragt und heute liegt der Umschlag schon im Briefkasten. Leider sind die Unterlagen sehr textbasiert, ich vermisse die Bildchen. Ähnlich einer italienischen Speisekarte zum Beispiel.



Also werde ich wohl die gute Technik anwenden, die Positionen zu streichen, mit denen ich nicht zufrieden bin. Das geht zügig und die paar verbleibenden schaffen es in die engere Auswahl: Wahlprogramm studieren, Fotos sichten und wenn das alles nichts hilft, entscheidet schnick schnack schnuck :) Aber auf jeden Fall sollte ein "E" wie Erfolg im Parteiname enthalten sein, dann klappt es auch bei der Wahl!

09 September 2017

Schnitzeljagen



Nachdem ich solange gewartet habe, bis die ersten Regentropfen vom Himmel fallen, entscheide ich mich doch dafür, noch eine kleine Runde durch den Wald zu machen. In letzter Zeit ist meine Geocacherei etwas vernachlässigt worden. Das muss sich unbedingt wieder bessern... Sobald ich unterwegs bin, stört das Wetter nicht mehr. Für morgen habe ich eine größe Suche geplant, aber nur bei schönem Wetter :)



Herbstboten im Wald